Nicola Greco
Co-Projektleitung CMCS, Co-Abteilungsleitung Therapie Innere Medizin, Physiotherapie Ergotherapie, USZ
nicola.greco@usz.ch ProfileCancer Move Continuum Schweiz (CMCS) ist ein Netzwerk für onkologische Bewegungstherapie. Es unterstützt Ärztinnen und Ärzte sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten dabei, Krebspatientinnen und -patienten wohnortnah, qualitätsgesichert und schweizweit zu versorgen.
Das onkologische Behandlungsspektrum hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und damit auch die Situation der Betroffenen. Bewegung und Sport können durch vielfältige biopsychosoziale Effekte einen positiven Einfluss auf Lebensqualität, Therapieverlauf und Prognose von Krebspatientinnen und -patienten haben.
Trotz der vorhandenen Evidenz zugunsten von Bewegung und Sport als Teil der onkologischen Therapie gibt es in der Schweiz derzeit keine einheitliche Versorgungsstruktur. Dies führt bei Betroffenen zu einer Unterversorgung in Behandlung und Prävention.
Cancer Move Continuum Schweiz (CMCS) setzt genau hier an: Das Netzwerk bietet behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Praxen und Spitälern ein spezifisches sport- und bewegungstherapeutisches Angebot für Krebspatientinnen und -patienten – flächendeckend, wohnortnah und schweizweit. CMCS versteht sich dabei als wissensgenerierendes und integrierendes Netzwerk.
Unsere Vision ist es, Bewegungstherapie als festen Bestandteil der Krebsnachsorge in der Schweiz zu verankern. Grundlage dafür sind ein evidenzbasiertes und kontinuierlich weiterentwickeltes Therapiekonzept, ein starkes interprofessionelles Netzwerk und digitale Lösungen, damit alle Krebspatientinnen und -patienten unabhängig vom Wohnort Zugang zu einer qualitätsgesicherten Versorgung haben.
Co-Projektleitung CMCS, Co-Abteilungsleitung Therapie Innere Medizin, Physiotherapie Ergotherapie, USZ
nicola.greco@usz.ch Profile
Innovation Manager, Innovation & Start up Center, USZ
Lukas.Jaeger@usz.ch Profile
Wissenschaftliche Leitung CMCS, Fachverantwortlicher Physiotherapie Ergotherapie, USZ
anastasios.manettas@usz.ch Profile
Geschäftsleitungsmitglied Krebsliga Schweiz
Direktorin Pflege & MTTB, USZ
Institut für Gesundheitswissenschaften, Ost – Ostschweizer Fachhochschule
Chefarzt und Leiter Universitäres Zentrum für Prävention und Sportmedizin, Universitätsklinik Balgrist
Direktor Institut Physiotherapie, Inselspital Bern
Direktor Comprehensive Cancer Center Zurich und Stv. Klinikdirektor Klinik für Medizinische Onkologie und Hämatologie, USZ
Leiter Institut für Therapien und Rehabilitation, Kantonsspital Winterthur
Co-Leiterin Physiotherapie, Luzerner Kantonsspital, Standort Luzern
Leiterin Ergo- und Physiotherapie, HOCH Health Ostschweiz
Leiter Therapien, Universitätsspital Basel
Chefarzt und Leiter Universitäres Zentrum für Prävention und Sportmedizin, Universitätsklinik Balgrist
Direktor Institut Physiotherapie, Inselspital Bern
CMCS basiert auf den positiven Erfahrungen des Programms für Bewegung und Sport bei Krebs. Dieses wurde am Universitätsspital Zürich in Zusammenarbeit mit dem Comprehensive Cancer Center Zürich und der Universitätsklinik Balgrist entwickelt und betrieben.
Daraus entstand innerhalb des Universitätsspitals Zürich das Projektkonsortium CMCS. Dazu gehören die Partnerinstitutionen Universitätsspital Zürich, Universitätsklinik Balgrist, Inselspital Bern, Universitätsspital Basel, Luzerner Kantonsspital, Hoch Health Ostschweiz und Kantonsspital Winterthur.
Zu Beginn des Projekts wurden drei primäre Ziele für das Netzwerk definiert:
Im März 2025 wurde in der Region Zürich damit begonnen, erste Patientinnen und Patienten nach dem CMCS-Modell zu behandeln. Inzwischen haben alle Partnerspitäler das Konzept eingeführt.
Die Projektlaufzeit von 2024 bis 2027 wird durch Fördermittel von Gesundheitsförderung Schweiz ermöglicht.
Für den vollständigen Ausbau, die regionale Skalierung und die strukturelle Verankerung von CMCS ist das Netzwerk weiterhin auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese ergänzenden Fördergelder sind wichtig, um den Übergang in einen langfristig tragfähigen Regelbetrieb sicherzustellen.
Perspektivisch soll CMCS als finanziell nachhaltiges und selbsttragendes Netzwerk geführt werden. Die Finanzierung erfolgt primär über Leistungsvergütungen der obligatorischen Krankenversicherung sowie über Zertifizierungsgebühren.